Geschichte des FSV Kühlungsborn

Mit einer Vereinsgeschichte von 25 Jahren gehört der FSV Kühlungsborn zwar nicht zu den ältesten Fußball-Vereinen in Mecklenburg-Vorpommern, mit Sicherheit aber zu den Bekanntesten. Früher spielte der Verein noch unter dem Namen „Eintracht Kühlungsborn" und "BSG Empor Kühlungsborn" und feierte in der damaligen DDR tolle Erfolge. Nachdem sich die sportlichen Abteilungen getrennt haben, fand der Fußball unter dem Namen FSV Kühlungsborn eine neue Heimat. Innerhalb eines Jahrzehnts fand der Verein seinen Weg aus der Kreisliga in die heute aktuelle Landesliga Nord. Als man in der Saison 2007/2008 den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Landesliga schaffte, war man am langersehnten Ziel angekommen. In den folgenden Saisons erspielte man sich vier Mal den Vizemeistertitel und weckte natürlich den Traum, in die höchste Spielklasse des Landes MecklenburgVorpommern, die Verbandsliga, aufzusteigen.

 

Gründung des Fußballsportvereins Kühlungsborn

Der organisierte Fußballsport hat erst nach 1945 seine Position im Vereins des Ortes gefestigt, bis dahin war Kühlungsborn als Handballhochburg bekannt. Zunächst wurden inoffizielle Fußballvergleiche ausgetragen, ehe am 01.10.1948 unter dem Namen "Eintracht Kühlungsborn" offiziell ein Verein gegründet wurde. Die Punktspiele trugen damals die Männermannschaften in einer Kreisunion aus, die sich über Rostock bis Ribnitz und Bützow erstreckte. Sicherlich hat es in diesen Jahrzehnten viele Höhen und Tiefen, aber auch viel Freude gegeben. Es hat ebenso nicht an schweren Stunden, Tagen und Woche gefehlt, an denen Hindernisse und Widerstände überwunden werden mussten und sehr viel Idealismus notwendig war, um den Fußball in Kühlungsborn zu erhalten. Zu den freudigen Höhepunkten gehörten zweifellos die attraktiven Fußballspiele der Senioren gegen höherklassige Mannschaften, die meist in den Sommermonaten ausgetragen wurden. Auch einige Oberliga-Mannschaften waren in Kühlungsborn zu Gast. So auch 1951 der DDR-Meister Chemie Leipzig (0:10) und ein Jahr später Empor Lauter (1:11), die ja bekanntlich nach Rostock umzogen und als SC Empor Rostock in der Oberliga spielten.

 

Erster sportlicher Höhepunkt des Vereins war der Aufstieg in die Bezirksklasse am 10.05.1953. Nach mehreren Namensänderungen wurde ab 1956 unter der "BSG Empor Kühlungsborn" der Fußballwettkampfbetrieb fortgesetzt. Nach der Fertigstellung des Sportplatzes Ost, wo viele Arbeitseinsätze von den Sportlern geleistet wurden, wurde auch der Sportplatz West umgebaut. Ein Fußballhoch gab es in den 60er-Jahren. Sportlicher Höhepunkt war dann das Spieljahr 1962/63, wo alle 3 Seniorenmannschaften den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse schafften. So erreichten die 1. Senioren die Bezirksliga, die 2. Senioren erkämpften die Bezirksklasse und die 3. Senioren stiegen in die Kreisklasse 1 auf. In den weiteren Jahren entwickelte sich der Kinder- und Jugendsport der BSG Empor Kühlungsborn zu einer führenden Rolle im Kreismaßstab. Nach der Wende dann ein merklicher Rückgang im Fußballsport und im Nachwuchsbereich wurde es auch zunehmend ruhiger. Erst als sich die Fußballer von der BSG Empor Kühlungsborn loslösten und sich selbstständig als Fußballsportverein (FSV) zusammenfanden, war ein Aufschwung spürbar. Am 12. Januar 1992 versammelten sich folgende Sportfreunde, um die Gründung des FSV Kühlungsborn zu beschließen:

Dieter Becker, Klaus Boguslawski, Gerold Habel, Volker Huhndorf, Patrick Hundt, Jürgen Kröger, Dirk Morgenstern, Jürgen Niemann, Rolf Ossenbrück, Michael Rohde, Werner Rudat, Bruno Skaliks, Holger Warnke, Nils Watzke, Uwe Ziesig

 

Damit war die Voraussetzung geschaffen, dass sich der Fußballsportverein zu einem massensportlichem Verein entwickeln konnte, der für eine sinnvolle Freizeitgestaltung sorgt und für jeden offen steht um mitzumachen – ob als aktives oder passives Mitglied.

FSV Kühlungsborn

Hermannstraße 19 B

18225 Kühlungsborn

Telefon: 038293 - 17262

E-Mail: info@fsv-kuehlungsborn.de

 

Inhaber & Inhaltlich verantwortlich: Christian Mothes (Vereinspräsident)

Ansprechpartner Homepage: Philipp Reimer