Die "weißen Täubchen" schnappen sich den Bürgermeistercup

Mit dem Sieg der „weißen Täubchen“ endete am Sonnabend in Kühlungsborn West die 15. Auflage des Hallenfußballturniers um den „Bürgermeister-Cup“des Ostseebades Kühlungsborn. Für das Team um Stefan Schielke, den Trainer der zweiten Männermannschaft des FSV Kühlungsborn, war es der erste Turniersieg. „Wir sind überglücklich und stolz. Im vergangenen Jahr waren wir noch nach der Vorrunde unglücklich ausgeschieden. Deshalb freuen wir uns jetzt umso mehr“, meinte Stefan Schielke.

 

Genugtuung bereitete dem Trainer auch der Umstand, dass sein Team im Finale ausgerechnet den Vorjahressieger, die Mannschaft der Stadtverwaltung, mit 3:1 besiegt hatte. Denn im Vorjahr waren die „Täubchen“ in der Vorrunde zwar punktgleich mit den Rathauskickern, kamen aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nicht weiter. Entsprechend motiviert ging das Schielke-Team dieses Mal zur Sache. Als Gruppensieger kamen sie ins Viertelfinale. Hier schlugen die späteren Sieger das Team „Brunos Jungs“ mit 3:1.

Unter diesem Namen waren Spieler angetreten, die in den 90er Jahren unter ihrem Trainer Bruno Skaliks Bezirksmeister in der A-Jugend wurde. Der heute 80-jährige Coach konnte sich in der Gruppenphase über zwei Siege seiner Jungs freuen, musste dann aber zwei Niederlagen mit ansehen. „Sie haben sich aber insgesamt ganz wacker geschlagen“, schätzte der Senior ein.

 

In den anderen Viertelfinals besiegte die Stadtverwaltung das Team „Dizzys Traumelf“, der FC Uni-Tät, Sieger von 2015, unterlag mit 0:1 der Fußballferienschule und die „Schokokätzchen“ bezwangen das Team „Garage 32“ mit 5:2. Im ersten Halbfinale legte die Stadttruppe gegen die Ferienschule mit 2:0 vor, der 2:1-Anschlusstreffer machte die Partie nochmal für kurze Zeit spannend. Brisant ging es im Halbfinalspiel zwischen den Schokokätzchen und den Hochzeitstauben zu. Nach 2:2-Gleichstand musste der Finalist im Strafstoßschießen ermittelt werden. Hierbei hatten die „Täubchen“ mit 7:6 das glücklichere Ende für sich.

 

Im Finale legten beide Kontrahenten temporeich los. Schon nach wenigen Minuten lag das Rathausteam mit 0:2 zurück. Der Turniersieg der Mannschaft um Trainer Schielke geriet nicht in Gefahr. „Die Mannschaft hat sich den Sieg redlich verdient“, meinte auch Turnierveranstalter, Bürgermeister Rainer Karl, der scheinbar auch etwas erleichert war, dass nicht wieder die Stadtverwaltung gewann. „Das wäre ein bisschen peinlich gewesen, wenn die Stadt wieder gewonnen hätte“, meinte er schmunzelnd. Für den Rathauschef war es das letzte Stadtturnier als Gastgeber, Karl geht am Jahresende in den Ruhestand. Zurückblickend meint der Bürgermeister: „Das Turnier hat sich doch ganz anders entwickelt, als es mal geplant war. Es sollte ursprünglich mal ein Wettberwerb für Mannschaften von Kühlungsborner Firmen werden. Aber es kam anders“, weist Karl darauf hin, dass nicht komplette Firmenteams, sondern überwiegend Mannschaften mit guten Fußballern antreten, die extra dafür zusammengeholt werden. „Aber die Hauptsache ist, dass es allen Spaß macht und vom Publikum angenommen wird“, so Karl.

 

Bis auf ein paar kleine Pannen wie den Ausfall der Anzeigetafel lief das Turnier auch aus Sicht der Turnierleitung normal ab. Allerdings bemängelten sowohl Schiedsrichter Jürgen Niemann als auch Turnierleiter Jürgen Kröger, dass noch zu häufig über die Entscheidungen der Schiedsrichter diskutiert wird und beim Ausleben der Emotionen auf dem Platz die Fairness vereinzelt auf der Strecke bleibt. Eine schöne Geste war dafür das erneute Benefizspiel der Mannschaften HGV Arendsee und HGV Brunshaupten für den guten Zweck. Die Partie, die mit einem 3:2-Sieg für Arendsee endete, stand im Zeichen der Spendenaktion für die Kinderkrebshlfe. 300 Euro kamen dafür vom HGV, aber auch Zuschauer beteiligten sich.

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